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Mega “Nacht der Vulkane”

Mega “Nacht der Vulkane”

Wie bereist angekündigt, waren wir am Wochenende nahe des Rheins am Laacher See zum Megaevent Nacht der Vulkane 2016 gefahren.

Wir waren bereist am Freitag Mittag auf unserem Campingplatz angereist. Da der vorgesehene Campingplatz beim Event bereits voll war, nisteten wir uns in Bad Hönningen direkt am Rheinufer mit Zelt und Oldtimerklappcaravan (Baujahr 1957!) ein.

Freitag:

Am Anreisetag stand nach dem Aufbau des Basislagers erst mal Dosensuchen an. Das Meet and Greet Vorevent wollten wir nicht besuchen. Also machten wir uns auf die Suchen nach dem Heiligen Gral – DEM Mystery. Das Rätsel zu diesem Cache haben wir bereits vor längerer Zeit gelöst. Es war nicht allzu schwer, doch zu Zeiten, als die Dose veröffentlicht wurde, war das Lösen glaube ich um ein vielfaches schwerer – zu dem Zeitpunkt kannte kaum jemand Google.

Am heiligen Geochachergral

Am heiligen Geochachergral

Ebenso haben wir uns aufgemacht, den ältesten existierenden Geocache Deutschlands zu suchen. Der Cache liegt auf dem Weg zur Burg Eltz, etwas abseits vom eigentlichen Wanderpfad. Die Burg selber haben wir “liegen” gelassen – obwohl, die Aussicht darauf war phantastisch.

Burg Eltz aus der Sicht der Dose

Burg Eltz aus der Sicht der ältesten Dose Deutschlands

Samstag:

Der Grund, warum wir überhaupt in dieser Gegend gekommen sind: Auf ging es zum Megaevent. Für uns stand es von vorn herein fest, das wir die Nebenveranstaltungen nicht mitmachen wollten. Das angekündigte Feuerwerk am Abend haben wir ebenso ausgelassen, da in Bad Hönningen in der Nähe unseres Campingplatzes ebenso ein Feuerwerk angekündigt war.

Auf dem Event angekommen, parkten wir unsere Mobile auf dem vorgesehenen Parkplatz. Unser allererster eindruck: Oh man, sind das Pockemon- oder TB-Jäger? Auf dem Parkplatz geisterten viele Cacher herum und machten Fotos der TBs, die auf bald jedem zweiten Auto zu finden waren. Einer von uns schloss sich dem Treiben an, und auf dem Weg zum Eventplatz machte es immerzu klick, klick…

Nach einem kleinen Fußmarsch vorbei am Eventcamp kamen wir dann zum Gelände. Irgendwie kam ich mir hier dann so vor, als ob ich auf einem Coin und TB Supermarkt war. Die vielen Händler boten so viele Coins an, das ich selber gar nicht mehr wusste, wo ich suchen sollte. Natürlich konnte ich an den Dingern nicht vorbei gehen, ohne selber welche zu erwerben. 🙂

Nachdem wir uns alle auf dem Logbuch verewigt, zu viel Geld ausgegeben und uns mit Pulled Pork und Currywurst gestärkt hatten, zogen wir wieder von dannen, uns unserem Hobby zu widmen: Dosen suchen. (Wie oben beschrieben, haben wir die vielen, vielen Angebote an Veranstaltungen, Lesungen und Workshops nicht war genommen.)

So ein Megaevent hat einen großen Nachteil (Hatten wir vorher gar nicht drüber nachgedacht): Die Caches in der Umgebung wurden von Geocachern wahrlich geflutet. Es war nur ein Überreichen der Dose von einer Gruppe zur anderen. Suchen? Fehlanzeige. Selbst an den Earthcaches bildeten sich reichlich Cacherautobahnen aus. Einen Multi in Ruhe lösen? Nix da! Eine Gruppe nach der anderen stürmte auf die Stationen ein. -> Hm. Ich denke, ich würde als Owner meine Dosen solange Wegpacken, bis das Event wieder vorbei wäre…

Cacherbande am Earthcache

Am Eartchcache beim Kloster Maria Laach

Am Samstagabend haben wir dann den Ort Bad Hönningen unsicher gemacht. Wir haben ein paar Tradis und einen Earthcache zu Fuß abgegrast, ehe es dann zum örtlichen Feuerwerk ging. Zwischendurch haben wir dann mal so getan, als ob wir Pokemon Go nicht kennen und haben uns von von einer Gruppe Pokemon-Spielern an einer Arena das Spiel erklären lassen 😛

Sonntag:

Am Sonntag war aufbruch. Also abbauen des Basislagers. Auf dem Weg nach Hause wurde dann u.a. noch der höchste Kaltwassergeysir der Welt besucht. Dort hatten wir Glück und konnten ohne Fahrgastschiff den Earthcache lösen…

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