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Senso oder auch Simon Says

Der eine oder andere kennst das Spiel Senso aus den 80ern bestimmt noch (Im Englischen Simon Says genannt). Bei Youtube gibt es bereits einige Beispiele, wie das mit einem Arduino erstellt werden kann.

Inspiriert wurde ich von einem Cache, den ich bereits vor ein paar Jahren gemacht hatte, der das Prinzip des Spiels als Grundlage hatte (Der Cache ist im Archiv). Mir geisterte immer dieses Spiel/Cache im Kopf rum. Dabei musste man anstatt der vier Farben, wie bei Senso, nur zwei Farben nachspielen, und mittels LED wurde der Level angezeigt. Inzwischen weis ich ja, wie man mit den Arduinos so etwas zusammenbauen kann, und somit kam dann halt dieses Gerät raus.

Schwierigkeit des Nachbaus: D3.5 Prorammcode, D3.5 Elektronik, D3.5 für die Box

Benötigte Bauteile

  • Ein Arduino
  • 8 LEDs für die Levelanzeige (z.B. Gelb)
  • eine rote und eine grüne LED (Oder zwei andere verschiedenfarbige LEDs, je nach Wunsch) für visuelle Anzeige der Töne
  • 2 Taster
  • 2 ICs 74HC595
  • 1 7-Segmentanzeige
  • Vorwiderstände entsprechend der LEDs (220Ohm reichen  für einen Testaufbau meist aus)
  • 1 Piezo Lautsprecher
  • 1 1MOhm Widerstand für den Piezo

Der Aufbau der Schaltung:

Der Übersicht halber habe ich keine Spannungsversorgungen und Masseanschlüsse dargestellt. Diese müssen natürlich noch mit beachtet werden. Ebenso ist evtl eine Tastenentprellung erforderlich. Da hilft nur ausprobieren.

Der Piezo bekommt einen 1 MOhm Widerstand parallel geschaltet.

Die 2 kleinen ICs 74HC595 sind 8 Bit Schieberegister. Mit denen ist es möglich, mit nur 3 Leitungen vom Arduino ganze Kaskaden von LEDs anzusteuern. Es sind auch viele Beispiele (zB. hier oder hier) hierzu im Internet zu finden. Ein IC steuert die LED für die Levelanzeige an, das andere arbeitet für die 7-Segmentanzeige. Wer mag, kann die beiden Schieberegister auch koppeln. dann entfallen noch mal 3 Leitungen vom Arduino. Dafür muss der Code dann stark umgebaut werden.

Wer diese schaltung direkt nachbaut, muss man evtl. noch mal LEDS oder Segmentanzeige umstecken oder den Code entsprechend anpassen, falls dort nur wirres Zeug herauskommt. Ich habe die Schaltung aus dem Kopf „gezeichnet“ und kann jetzt nicht sagen, ob die Reienfolge zu den LEDs richtig ist. Ebenso sollte man bei der Segmentanzeige evtl. noch Vorwiderstände einsetzen. Dies schont IC und Netzteil des Arduinos beim Schalten aller LEDs auf An.

senso_Steckplatine

Der Code:

Den Code für das das Abspielen des „Sounds“ habe ich irgendwo im Netz gefunden. Falls das 7Segment falsche Symbole darstellt, so muss man die Dezimalwerte entsprechend neu anpassen (8 Bit umrechnen in Dezimal), oder man schließt die Leitungen entsprechend anders an. (Genauso auch bei der „Levelanzeige“). Dies geschieht einfach über die Arrays levelLED und ziffer.

Mit der Levelanzeige lassen sich natürlich noch kleine Spielereien wie das KnightRiderLauflicht oder anderes einbauen. Ich finde, dass das ein wenig der Unterhaltung dient und das kleine Spiel ein wenig aufpeppt.

 

Einbau

Hier mein Einbau in ein Kunststoffgehäuse mit klarem Deckel. Der durchsichtige Deckel erspart einem einige Bohrarbeiten für die LEDs und der Segmentanzeige. Außerdem können die Dosensucher einen Blick auf die Elektronik werden (In der Hoffnung, dass die Station nicht aufgeschraubt wird). Ich habe für die Taster eine stabiliere Ausführung gewählt, die einen hörbaren Klick erzeugen und auch gleichzeitig noch entprellt sind. (Taster und Gehäuse findet man z.B. bei Reichelt). Als Arduino habe ich einen ProMini eingesetzt. Der spart Platz, hat aber keinen eigenen USB Port, was das Aufspielen aktualisierter Software etwas umständlicher macht.

Simon Says mit ArduinoProMini

Simon Says mit ArduinoProMini

Hier ist noch ein drittes IC zu sehen. Damit hatte ich versucht, die Tasten zu entprellen, was aber nicht sauber funktionierte. Mit dem Einsatz von etwas teureren Tastern (selbstenprellend) hatte sich das erledigt und diese funktionieren gut ohne elektronische fummeleien. Ich habe das IC als „Schmuck“ auf der Platine gelassen.

Senso

In der Station. Die Dose ist entnehmbar und mit 9V oder 5V betreibbar.

 

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